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Fotos: Ulrich Wackernagel
Fotos: Ulrich Wackernagel
Cottbus, die grüne Stadt an der Spree, eine junge Hochschul- und traditionelle Parkstadt, profiliert sich heute zu einem attraktiven Messe- und Tagungszentrum in der Niederlausitz. Deutsche und Sorben prägten die Geschichte dieser zweisprachigen Stadt. Zwischen Berlin und Dresden, am Rande des Spreewaldes gelegen, ist sie ein schnell zu erreichendes Ausflugsziel. Kultur, Kunst und Natur laden ein zum Erleben, Schauen und Erholen.
Cottbus entstand am Kreuzungspunkt zweier wichtiger Handelsstraßen: des "Salzweges - der Niederstrecke", die Mitteldeutschland mit Schlesien (Magdeburg mit Wroclaw) verband und der anderen, von Frankfurt/Oder nach Dresden führenden Straße. Cottbus, niedersorbisch Chóśebuz, ist eine Stadt im Osten Deutschlands. Sie ist nach der Landeshauptstadt Potsdam die zweitgrößte Stadt Brandenburgs. Neben Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Potsdam ist Cottbus eines der vier Oberzentren des Bundeslandes Brandenburg und hat den Status einer kreisfreien Stadt. Obwohl in der Stadt selbst nur eine kleine sorbische Minderheit von ca. 1 % der Bevölkerung wohnt, gilt sie als das politische und kulturelle Zentrum der Sorben in der Niederlausitz. Seit 1976 war Cottbus eine Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Jedoch nahm seit 1990 die Einwohnerzahl der Stadt kontinuierlich ab, Anfang 2009 hatte die Stadt noch 100.068 Einwohner. Ende Januar fiel die Zahl der Einwohner unter 100.000. Die Stadt ist ein Dienstleistungs-, Wissenschafts- und Verwaltungszentrum.
Der Branitzer Park
Fotos: Ulrich Wackernagel
Herrmann Fürst von Pückler-Muskau (1785-1871) legte diesen 100ha großen Park am Rande der Stadt Cottbus zwischen 1846 und 1871 an. Er konnte ihn aber nicht fertig stellen. Dies übernahmen die Erben August und Heinrich Graf von Pückler.
Fotos: Ulrich Wackernagel Schloss Thurnau ist eine Burg- und Schlossanlage in Thurnau (Landkreis Kulmbach) in Oberfranken. Es ist eine der größten und bedeutendsten Schlossanlagen in Nordbayern mit Bauabschnitten vom 13. bis zum 19. Jahrhundert.
Der älteste Teil des Schlosses ist die Kemenate, das Hus uf dem Stein, aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde durch die Ritter von Förtsch erbaut. Zwischen 1430 und 1477 wurden der Archivbau und ein Wohntrakt angefügt. 1565 ging das Schloss an die Familien von Künsberg und von Giech über. 1576 wurde das Schloss zwischen beiden Familien aufgeteilt. 1600 bis 1606 errichtete Hans-Georg von Giech den Hans-Georgen-Bau in Renaissanceformen. 1731 kauften die 1695 zu Reichsgrafen erhobenen Giechs den Künsberg ihre Hälfte des Schlosses ab. Im gleichen Jahr wurde im Oberen Hof der Carl-Maximilian-Bau hinzugefügt. In dessen Innerem befindet sich der so genannte Schönburgsche Saal mit Landschaftstapeten vom Ende des 18. Jahrhunderts. 1833 brannte das Torhaus ab und wurde bis 1837 durch einen Neubau in neugotischen Formen ersetzt. Um 1840 wurde das Teehaus errichtet. 1923 zog der letzte Friedrich Karl Graf von Giech aus dem Schloss aus, er starb 1938 ohne direkte Nachkommen. Seit den 1970er Jahren wird das Schloss einer umfassenden Restaurierung unterzogen.
Der Hans-Georgen-Bau wird heute vom Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth genutzt. Im Carl-Maximilian-Bau ist ein Hotel untergebracht. Im ehemaligen Kutschenhaus und im Marstall finden Veranstaltungen statt. Der Rest des Schlosses, darunter auch die Kemenate, steht leer. Der Schlossgarten ist weitgehend ungenutzt und kaum mehr als solcher erkennbar. Das Teehaus aus dem 19.Jahrhundert verfällt.
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Brandenburg & Die
Förderbrücke F60
Fotos: Ulrich Wackernagel
In Lichterfeld steht ein Gigant der Technik: 502 Meter lang, 202 Meter
breit, 80 Meter hoch, 13.600 Tonnen schwer, erzählt die ehemalige
Abraumförderbrücke F60 von Geschichte und Gegenwart des
Braunkohlenbergbaus in der Lausitz. F60 ist die Serienbezeichnung von fünf Förderbrücken im Lausitzer Braunkohletagebau. Sie wurden vom ehemaligen VEB TAKRAF in Lauchhammer gebaut und sind die größten beweglichen technischen Arbeitsmaschinen der Welt. Als Abraumförderbrücke transportieren sie den Abraum, der über dem Kohleflöz lagert. Die maximale Abtragsmächtigkeit beträgt 60 Meter, daher auch die Bezeichnung F60.Im Lausitzer Braunkohlerevier sind heute noch drei F60 in Betrieb: in den Braunkohletagebauen Jänschwalde, Welzow-Süd und Nochten. Eine weitere F60 steht im Tagebau Reichwalde und wird momentan auf moderne Technik umgerüstet, sie soll 2010 mit der Wiederinbetriebnahme des Tagebaus wieder verwendet werden. Die fünfte und letzte gebaute Förderbrücke ist für Besucher begehbar und steht in Lichterfeld-Schacksdorf.In den Sommermonaten finden hier eine ganze Reihe von interessanten Veranstaltungen statt, mehr Informationen finden Sie unter:
Fotos: Ulrich Wackernagel Das Schloss Sallgast liegt im Ort Sallgast, 13 km südöstlich von Finsterwalde in Brandenburg.Es wurde im 12. Jahrhundert als Wasserburg errichtet. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg von schwedischen Truppen belagert aber nicht eingenommen. Es erfolgte ein Umbau zu einem vierflügeligen Schloss. Der weitläufige Schlosspark wurde um 1880 von Robert von Loebenstein angelegt und 1911 erweitert. Die Burg wurde 1911 bis 1912 nach Plänen von Bodo Ebhardt restauriert. Burg und Schloss Sallgast hatte in seiner Geschichte häufig wechselnde Besitzer.Im Jahr 1989 waren Dorf und Schloss Sallgast vom Abriss bedroht, da ein benachbarter Braunkohlentagebau in Richtung des Dorfes ausgedehnt werden sollte. Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990, wurden diese Pläne aber nicht weiter verfolgt. Heute wird Schloss Sallgast unter anderem von der Gemeindeverwaltung und als Restaurant genutzt. Der Schlosspark ist allgemein zugänglich. Am 11. September 2008 brach im Dachstuhl des Schlosses ein Feuer aus, konnte jedoch rechtzeitig gelöscht werden.
Als erste künstliche Wasserstraße Deutschlands zwischen Havel und Oder hat der Finowkanal eine wechselhafte Geschichte. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde er das erste Mal erbaut, zerfiel aber infolge des 30jährigen Krieges völlig. Zum zweiten Mal wurde diese Verbindung zwischen den beiden Flüssen am 16.06.1746 seiner Bestimmung übergeben.
Das
Schiffshebewerk - Niederfinow
ist ein technisches Denkmal und stellt eine besondere touristische
Attraktion dar. Jährlich kommen etwas mehr als 500 000 Besucher und
besichtigen diese ungewöhnliche Konstruktion, die täglich ihre
Funktionstüchtigkeit beweist.
Was fasziniert die Besucher, sicher spielen dabei viele Faktoren eine Rolle, wie die Größe des Bauwerks, seine Technik, die schöne Lage im Eberswalder Urstromtal zwischen Oderbruch und Barnim. Nicht zuletzt ist es aber die gelungene Übereinstimmung zwischen Technik und Landschaft, das Wechselspiel zwischen Mensch und Wasser. Man sieht dem Ein- und Ausfahren der Schiffe zu, der Fahrt des Troges, dem Öffnen der Tore, oder genießt einfach den schönen Anblick von der Besuchergalerie.
www.schiffshebewerk-niederfinow.info
Tauchen Sie ein ein ein faszinierendes Tropen Paradies und erleben Sie hautnah die bunte und schillernde Welt der Schmetterlinge. Viele hundert farbenprächtige freifliegende Schmetterlinge in einer einzigartigen Tropenlandschaft erwarten Sie.
Seit August 1998 befindet sich in der Lutherstadt Wittenberg und nur 20 Autominuten vom weltberühmten Wörlitzer Park entfernt einer der schönsten und größten Schmetterlingsparks Deutschlands. Auf einer Gesamtfläche von über 1000m² präsentiert der Alaris-Schmetterlingspark- Wittenberg seinen Besuchern aus dem In- und Ausland eine einzigartige Tropenlandschaft mit hunderten frei fliegenden Schmetterlingen aus aller Welt. Über 140 verschiedene Arten (vom kleinen Glasflügler bis zum gigantischen Atlas-Seidenspinner mit bis zu 32cm Flügelspanne) können in ihrer natürlichen Umgebeung in aller Ruhe und aus nächster Nähe beobachtet werden.
Schmetterlingspark - Lutherstadt-Wittenberg So finden Sie den Schmetterlingspark
Fotos: Gisa & Robert Laup Potsdam ist die Hauptstadt und einwohnerreichste Stadt des Landes Brandenbur. Sie grenzt im Nordosten unmittelbar an die deutsche Hauptstadt Berlin und gehört zur europäischen Metropolregion Berlin/Brandenburg. Potsdam ist vor allem bekannt für sein historisches Vermächtnis als ehemalige Residenzstadt Preußens mit den zahlreichen und einzigartigen Schloss- und Parkanlagen. Die Kulturlandschaften wurden 1990 von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.Potsdam entwickelte sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Wissenschaftszentrum. Heute sind drei öffentliche Hochschulen und mehr als 30 Forschungsinstitute in der Stadt ansässig. Rund 15 Prozent der Einwohner sind Studierende. Das traditionsreiche ehemalige UFA-Filmstudio Babelsberg ist eines der führenden Zentren der Film- und Fernsehproduktion in Europa. Es verfügt über große Kapazitäten an moderner Ausstattung und entwickelt sich zunehmend als Produktionsstätte für internationale Filmprojekte. Potsdam befindet sich südwestlich von Berlin am Mittellauf der Havel, in einer eiszeitlich geprägten Wald- und Seenlandschaft. Diese ist charakterisiert durch den Wechsel von breiten Talniederungen und Moränenhügeln, wie dem südlich gelegenen Saarmunder Endmoränenbogen. Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist der Kleine Ravensberg mit 114 m. Die tiefste Stelle ist der mittlere Wasserspiegel der Havelgewässer mit 29 m ü. NN. Das Stadtgebiet besteht heute zu rund 75 % aus Grün-, Wasser- und Landwirtschaftsfläche, 25 % sind bebaut. Insgesamt befinden sich über 20 Gewässer in Potsdam, siehe auch Liste der Seen in Brandenburg. Im urbanen Zentrum sind dies unter anderem der Heilige See, der Aradosee, der Templiner See, der Tiefe See und der Griebnitzsee. In den ländlich geprägten Außenbereichen befinden sich unter anderem der Sacrower See, der Lehnitzsee und der Weiße See. Zu den Fließgewässern gehören neben der Havel, die viele der Seen verbindet, der Sacrow-Paretzer-Kanal, der Teltowkanal, die Nuthe und die Wublitz. Die Havel fließt am Strandbad Babelsberg bei 29,4 m ü. NN. Ablagerungen der Nuthe bildeten früher Teile der Freundschaftsinsel. Weitere interessante Links zu Potsdam & Brandenburg
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Fotos: Ulrich Wackernagel
Bamberg (mittelalterlich: Babenberg, fränkisch: Bambärch) ist eine kreisfreie Stadt (Einwohner 69.884 (31. Dez. 2007)) im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken und gleichzeitig Standort des Landratsamtes Bamberg. Bamberg ist Universitäts-, Schul- und Verwaltungsstadt, wichtiges Wirtschaftszentrum Oberfrankens, sowie Sitz des gleichnamigen Erzbistums. Die Stadt ist in der Landesplanung als Oberzentrum des westlichen Oberfrankens ausgewiesen und ist Mitglied in der Metropolregion Nürnberg. Bamberg ist Mittelpunkt eines Ballungsraums von über 200.000 Einwohnern und gilt als wichtigstes Zentrum im oberfränkischen Raum. Die sehenswerte Altstadt besitzt den größten unversehrt erhaltenen historischen Stadtkern in Deutschland und ist seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen. Darüber hinaus ist Bamberg überregional bekannt für seine vielfältige und eigenständige Biertradition. Weitere interessante Links zu Bamberg
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Fotos: Ulrich Wackernagel Füssen ist eine Stadt (Einwohner 14.179 (31. Dez. 2007)) im schwäbischen Landkreis Ostallgäu. Sie liegt im Südwesten Bayerns an der Romantischen Straße. Durch die Stadt fließt der Lech der in die Donau mündet, er passiert zunächst den südlichen Stadtrand nahe der Grenze zu Tirol mit dem Lechfall, fließt dann durch das Stadtgebiet und weiter zum nordöstlich gelegenen Forggensee. Ebenfalls im Gebiet der Stadt liegen Hopfensee, Weißensee, Alatsee, Eschacher Weiher und Wiedemannweiher. Am Faulenbach, der den Alatsee zum Lech hin entwässert, liegen Obersee und Mittersee. Mit 808 Metern ü. NN ist Füssen die höchstgelegene Stadt Bayerns. Füssens Wurzeln reichen bis in die Römerzeit zurück. Der Ort entwickelte sich an der von Norditalien nach Augsburg führenden Römerstraße Via Claudia Augusta. Ergebnisse aus Grabungen auf dem Füssener Schlossberg ließen Fundamente eines römischen Kastells aus dem fünften Jahrhundert erkennen. Vermutlich hat es aber bereits im Jahre 260 ein römisches Militärlager an dieser Stelle gegeben. Sein Name Foetibus wird als Latinisierung des germanischen fot (Fuß) verstanden. Weitere interessante Links zu Füssen
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Fotos: Ulrich Wackernagel Dresden auch "Elbflorenz" genannt, ist das politische Zentrum des Freistaates Sachsen, der in Dresden seine staatlichen Kultureinrichtungen konzentriert. Dresden hat den Status einer kreisfreien Stadt (Einwohner 507.513 (31. Dez. 2007)), ist Sitz des Regierungsbezirks Dresden und zahlreicher Hochschulen. Die Stadt liegt beiderseits der Elbe zu großen Teilen in der Dresdner Elbtalweitung, eingebettet zwischen den Ausläufern des Osterzgebirges, dem Steilabfall der Lausitzer Granitplatte und dem Elbsandsteingebirge auf etwa 113 Meter über Normalnull am Übergang vom Nordostdeutschem Tiefland zu den östlichen Mittelgebirgen. Dresden ist eine Kunst- und Kulturstadt von hohem internationalen Rang und zugleich Weltkulturerbestätte. In der Stadt befinden sich kostbare Kunstsammlungen, bekannte Klangkörper und bedeutende Bauwerke aus zahlreichen Epochen. Zahlreiche Großveranstaltungen ziehen jedes Jahr viele Gäste aus dem In- und Ausland an. Es besteht eine Verzahnung von Kunst mit Wissenschaft und Technik, wie sie übergangslos in vielen Sammlungen erkennbar ist. Weitere interessante Links zu Dresden & Sachsen www.saechsische-dampfschiffahrt.de
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Dresden - Schloss Pillnitz
Fotos: Ulrich Wackernagel
Pillnitz ist ein Teil Dresdens im östlichen Stadtgebiet, direkt an der Elbe gelegen. Das Gelände mit den ursprünglichen Schlössern wechselte einst oft den Besitzer. Im Jahre 1694 erwarb es Kurfürst Johann Georg IV. der es seiner Mätresse schenkte. Später zog August der Starke in diesen Besitz ein und vermachte ihn seiner Geliebten, der Gräfin Cosel - bis diese in Ungnade fiel. Danach ließ August der Starke das Gelände mit großem Aufwand umgestalten - für seine spektakulären Garten- und Wasserspiele.
Diese Aufgabe wurde keinem geringeren als Oberlandesbaumeister Matthäus Daniel Pöppelmann, dem Schöpfer des Dresdener Zwingers, aufgetragen. In den Jahren 1720 bis 1723 entstand das Wasserpalais mit seiner Freitreppe zur Elbe, gegenüber der Elbinsel. Ein Jahr später wurde das Bergpalais errichtet. Wegen des exotischen Baustiles, an das Chinesische angelehnt, nennt man beide zusammen auch "Indianisches Palais". Die Flügelgebäude kamen später, um 1790 hinzu. Heute beherbergt das Schloss ein Kunstgewerbemuseum, welches Teil der Staatliche Kunstsammlungen Dresden ist. In den Jahren um 1780 als englischer Garten um das Schloss angelegt zeigt er sich noch heute von seinen schönsten Seiten - in den Jahreszeiten entsprechenden Bepflanzungen und seiner Anmut im Winterhalbjahr.
Fotos: Ulrich Wackernagel
Aus dem Meer der Kreidezeit wurde
die romantische Landschaft des Elbsandsteingebirges. je weiter man kommt.«Wilh. Leberecht Götzinger (1758-1818) Der Name Sächsische Schweiz entstand im 18. Jahrhundert und soll auf die beiden Schweizer Künstler Adrian Zingg und Anton Graff zurückzuführen sein. Diese fühlten sich von der Landschaft an ihre Heimat, den Schweizer Jura, erinnert, in dem ähnliche Landschaftsformen zu finden sind. Zuvor wurde der sächsische Teil des Elbsandsteingebirges lediglich als Meißner Hochland oder Meißnisches Oberland bezeichnet. Populär wurde die Bezeichnung durch die Veröffentlichungen von Wilhelm Lebrecht Götzinger. In seinen Büchern beschrieb er die Sächsische Schweiz und machte die Bezeichnung einem weiten Publikum bekannt. Große Teile des Gebirges werden durch Gesetze geschützt. In Deutschland gibt es die Nationalparkregion Sächsische Schweiz, welche aus dem zweigeteilten 1990 gegründeten 93 km² großen Nationalpark Sächsische Schweiz (NLP) und dem umliegenden 1956 gegründeten 287 km² großen Landschaftsschutzgebiet (LSG) besteht. Der deutsche Gebirgsteil wurde im Mai 2006 von der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover als eines der 77 bedeutendsten nationalen Geotope Deutschlands erklärt. Im böhmischen (in Tschechen liegende) Gebirgsflügel besteht im nordöstlichen Gebiet seit 1972 das Landschaftsschutzgebiet „Chráněná krajinná oblast Labské pískovce“ (Landschaftsschutzgebiet Elbsandsteine) mit einer Fläche von 324 km². Im Jahr 2000 wurde der „Národní park České Švýcarsko“ (Nationalpark Böhmische Schweiz) mit einer Fläche von 79 km² eingerichtet, so dass damit rund 700 km² Gesamtfläche des Elbsandsteingebirges als Natur- und Kulturlandschaft unter Schutz stehen.
Weitere interessante Links zur Sächsischen Schweiz
www.wandern-saechsische-schweiz.de
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Fotos: Ulrich Wackernagel
Bad Muskau, sorbisch Mužakow (Einwohner 3.955 (31. Dez. 2007)), ist eine Oberlausitzer Landstadt im Landkreis Görlitz in Sachsen. Weltweite Bekanntheit erlangte sie durch den Fürsten und Landschaftskünstler Hermann von Pückler-Muskau, der mit seinem Landschaftspark ein einzigartiges landschaftsarchitektonisches Kulturgut geschaffen hat, das zum Welterbe geworden ist. Mužakow (etwa „Männerstadt“) wurde an der Stelle einer slawischen Fluchtburg als günstig an der Neiße gelegener Handels- und Manufakturplatz im 13. Jahrhundert im Zuge der deutschen Kolonialisation neu gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1249. Wenzel von Bieberstein (1421-1465) kauft 1447 die Herrschaft Muskau und verleiht 1452 das Stadtrecht. Bis 1551 blieb die Stadt im Besitz derer von Bieberstein, deren rotes fünfendiges Hirschhorn der wilde Mann im Stadtwappen trägt. Einen sehr stark zurück gegangenen Teil der Bevölkerung stellen bis heute die Sorben. In und um Muskau wurde der Muskauer Dialekt gesprochen. Heute ist das Sorbische – theoretisch, jedoch nicht faktisch – zweite Amtssprache. Der Stadtname stammt aus dem Sorbischen, worauf die Endung -ow hinweist. Die Standesherrschaft Muskau war die größte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und gehörte bis 1815 zum Markgraftum Oberlausitz des Kurfürstentums Sachsen. Im Jahr 1815 kamen, als Ergebnis des Wiener Kongresses, der die politische Ordnung Europas nach den Napoleonischen Kriegen (1813–1815) neu regelte, der nördliche und der östliche Teil der Oberlausitz zu Preußen und trug fortan die amtliche Bezeichnung „Preußische Oberlausitz“. Verwaltungsmäßig wurde dieses Gebiet in die Provinz Schlesien und später in die bis 1945 bestehende Provinz Niederschlesien integriert. Infolge der Grenzziehung entlang der Oder-Neiße-Linie wurde aus den östlich der Neiße liegenden Stadtteilen die Gemeinde Łęknica neu gebildet, zu deren ehemaligen Fluren noch Teile von Muskau, insbesondere der größte Teil des Pückler-Parks hinzukamen, während die links der Neiße gelegenen Lugknitzer Fluren bei Muskau verblieben.
Bad Muskau besitzt eine Sole-Quelle und eine einzigartige Vitriol-Quelle. Mit dem Bau eines Kurheims wurde 1962 der Stadt Muskau die Zusatzbezeichnung „Bad“ verliehen.
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Fotos: Gisa & Robert Kauer Görlitz (poln. Zgorzelec, obersorbisch Zhorjelc) ist die östlichste Stadt Deutschlands und Kreisstadt (Einwohner 56.724 (31. Dez. 2007)) des Landkreises Görlitz. Die sechstgrößte Stadt des Freistaates Sachsen liegt in der Oberlausitz an der Lausitzer Neiße, die hier seit 1945 die Grenze zu Polen bildet. Der östlich der Neiße gelegene und wesentlich kleinere Teil der Stadt wurde durch die Grenzziehung in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg abgetrennt und bildet seitdem die eigenständige polnische Stadt Zgorzelec.Da in der Region Oberlausitz-Niederschlesien keine Stadt allein die Ansprüche an ein Oberzentrum erfüllt, wurden Görlitz, Bautzen und Hoyerswerda von der sächsischen Landesplanung zu einem Oberzentralen Städteverbund zusammengeschlossen, der in Funktionsergänzung die Aufgaben eines Oberzentrums erfüllt. Die durch reiche spätgotische, renaissancezeitliche und barocke Bürgerhäuser in der Innenstadt und ausgedehnte Gründerzeitviertel bestimmte Stadt Görlitz blieb im Zweiten Weltkrieg von Zerstörungen fast völlig verschont. Mit 3500 größtenteils restaurierten Baudenkmälern kann sie eines der besterhaltenen historischen Stadtbilder in Deutschland aufweisen und bildet das größte Flächendenkmal Deutschlands. Die Stadt ist Mitglied der Euroregion Neiße. Görlitz ist Sitz des katholischen Bistums Görlitz und eines evangelischen Regionalbischofs für den Sprengel Schlesische Oberlausitz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.
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Fotos: Ulrich Wackernagel Goslar ist eine Stadt im deutschen Bundesland Niedersachsen. Sie hat den Status einer großen selbständigen Stadt und ist Kreisstadt (Einwohner 42.484 (31. Dez. 2007)) des Landkreises Goslar. Goslar zählt zu den Weltkulturerbestätten der Unesco. Schon seit römischen Zeiten war der Harz eine der wichtigsten Erz fördernden Regionen Europas. So entstanden im Harz und am Rande des Harzes Siedlungen, wo Metalle aus dem Erz gewonnen und veredelt wurden. Archäologische Funde aus England belegen, dass viele der angelsächsischen Grabbeigaben, wie ein unter einem Londoner Parkplatz gefundenes Schwert, ihren Ursprung im Harz hatten. Aus einer dieser am Nordrand des Harzes gelegenen Siedlungen ging wohl Goslar hervor. Goslar wurde offiziell 922 durch Heinrich I. gegründet. Schon im 11. Jahrhundert wurde eine Kaiserpfalz durch Heinrich II. in der Stadt gebaut. Grund waren die nahen, reichhaltigen Silberbergwerke im Rammelsberg. Zu dieser Zeit gelangte eine Silbermünze aus Goslar z.B. bis zu den Färöern, wie der Münzfund von Sandur belegt. Erweitert wurde die Pfalz durch Heinrich III.. Sie war damit die größte Pfalzanlage der Salier. Die Stadt wurde daraufhin ein wichtiger Herrschaftsort des ostfränkischen Reiches. Hier fanden Reichstage statt, und oft wurde die Stadt von Kaisern und Königen besucht. Kaiser Heinrich IV. gewährte Goslar Reichsunmittelbarkeit, wodurch die Stadt herzoglichem Einfluss entzogen und stattdessen direkt vom Kaiser abhängig wurde. Im Jahr 1180 wurden die Goslarer Hüttenbetriebe von Heinrich dem Löwen zerstört, was vermutlich zur Abwanderung von Bergleuten und der Begründung des Oberharzer Bergbaus führte. Weitere interessante Links zu Goslar
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Stadtpläne von 13.000 deutschen Städten findest Du hier.
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