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Der Freistaat Bayern ist ein Land im Südosten der Bundesrepublik Deutschland. Bayern ist das flächengrößte Bundesland und steht nach der Einwohnerzahl hinter Nordrhein-Westfalen an zweiter Stelle. Benachbarte Länder sind Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Sachsen; im Süden und Osten grenzt Bayern an Österreich, im Bodensee an die Schweiz und im Osten an Tschechien. Die Hauptstadt Bayerns ist die Millionenstadt München. Traditionell gliedert sich Bayern in die drei Landesteile Franken (heute die Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken), Schwaben und Altbayern (Regierungsbezirke Oberpfalz, Ober- und Niederbayern).
Bayern liegt in Süddeutschland und umfasst:
Die niedrigste Stelle von Bayern befindet sich mit 107 m in Kahl am Main (Unterfranken), die höchste auf dem Gipfel der Zugspitze (2.962 m), dem höchsten Berg Deutschlands im Wettersteingebirge (Landkreis Garmisch-Partenkirchen).
Hauptfluss ist die Donau, die bei Passau nach Österreich übertritt. Ihre größeren Nebenflüsse sind (von Westen):
Die vier ersteren entspringen in den Alpen und sind wasserreicher. Der Inn führt (wegen des langen Oberlaufs) bei seiner Mündung in Passau meist etwas mehr Wasser als die Donau. Auch der Lech übertrifft zeitweise die Donau. Der größte Teil Frankens wird durch den Main und seine Nebenflüsse (Regnitz und Tauber von links, die fränkische Saale von rechts) nach Westen in den Rhein entwässert. Im Nordosten Oberfrankens entspringen die linken Nebenflüsse der Elbe Sächsische Saale und Eger.
Das Klima geht vom Nordwesten (relativ ausgeglichen) nach Osten ins Kontinentalklima über. An etwa 100 Tagen sind die Temperaturen unter Null Grad Celsius, die Westwinde bringen durchschnittlich 70 cm Regen, im Nordstau der Alpen lokal bis 180 cm pro Jahr. Die mittlere Sonnenscheindauer beträgt etwa jährlich 1600 bis 1900 Stunden.
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Fotos: Ulrich Wackernagel
Schloss Thurnau ist eine Burg- und Schlossanlage in Thurnau (Landkreis Kulmbach) in Oberfranken. Es ist eine der größten und bedeutendsten Schlossanlagen in Nordbayern mit Bauabschnitten vom 13. bis zum 19. Jahrhundert.
Der älteste Teil des Schlosses ist die Kemenate, das Hus uf dem Stein, aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde durch die Ritter von Förtsch erbaut. Zwischen 1430 und 1477 wurden der Archivbau und ein Wohntrakt angefügt. 1565 ging das Schloss an die Familien von Künsberg und von Giech über. 1576 wurde das Schloss zwischen beiden Familien aufgeteilt. 1600 bis 1606 errichtete Hans-Georg von Giech den Hans-Georgen-Bau in Renaissanceformen. 1731 kauften die 1695 zu Reichsgrafen erhobenen Giechs den Künsberg ihre Hälfte des Schlosses ab. Im gleichen Jahr wurde im Oberen Hof der Carl-Maximilian-Bau hinzugefügt. In dessen Innerem befindet sich der so genannte Schönburgsche Saal mit Landschaftstapeten vom Ende des 18. Jahrhunderts. 1833 brannte das Torhaus ab und wurde bis 1837 durch einen Neubau in neugotischen Formen ersetzt. Um 1840 wurde das Teehaus errichtet. 1923 zog der letzte Friedrich Karl Graf von Giech aus dem Schloss aus, er starb 1938 ohne direkte Nachkommen. Seit den 1970er Jahren wird das Schloss einer umfassenden Restaurierung unterzogen.
Der Hans-Georgen-Bau wird heute vom Forschungsinstitut für Musiktheater der Universität Bayreuth genutzt. Im Carl-Maximilian-Bau ist ein Hotel untergebracht. Im ehemaligen Kutschenhaus und im Marstall finden Veranstaltungen statt. Der Rest des Schlosses, darunter auch die Kemenate, steht leer. Der Schlossgarten ist weitgehend ungenutzt und kaum mehr als solcher erkennbar. Das Teehaus aus dem 19.Jahrhundert verfällt.
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Fotos: Ulrich Wackernagel Bamberg (mittelalterlich: Babenberg, fränkisch: Bambärch) ist eine kreisfreie Stadt (Einwohner 69.884 (31. Dez. 2007)) im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken und gleichzeitig Standort des Landratsamtes Bamberg. Bamberg ist Universitäts-, Schul- und Verwaltungsstadt, wichtiges Wirtschaftszentrum Oberfrankens, sowie Sitz des gleichnamigen Erzbistums. Die Stadt ist in der Landesplanung als Oberzentrum des westlichen Oberfrankens ausgewiesen und ist Mitglied in der Metropolregion Nürnberg. Bamberg ist Mittelpunkt eines Ballungsraums von über 200.000 Einwohnern und gilt als wichtigstes Zentrum im oberfränkischen Raum. Die sehenswerte Altstadt besitzt den größten unversehrt erhaltenen historischen Stadtkern in Deutschland und ist seit 1993 als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO eingetragen. Darüber hinaus ist Bamberg überregional bekannt für seine vielfältige und eigenständige Biertradition. Weitere interessante Links zu Bamberg
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Fotos: Ulrich Wackernagel Füssen ist eine Stadt (Einwohner 14.179 (31. Dez. 2007)) im schwäbischen Landkreis Ostallgäu. Sie liegt im Südwesten Bayerns an der Romantischen Straße. Durch die Stadt fließt der Lech der in die Donau mündet, er passiert zunächst den südlichen Stadtrand nahe der Grenze zu Tirol mit dem Lechfall, fließt dann durch das Stadtgebiet und weiter zum nordöstlich gelegenen Forggensee. Ebenfalls im Gebiet der Stadt liegen Hopfensee, Weißensee, Alatsee, Eschacher Weiher und Wiedemannweiher. Am Faulenbach, der den Alatsee zum Lech hin entwässert, liegen Obersee und Mittersee. Mit 808 Metern ü. NN ist Füssen die höchstgelegene Stadt Bayerns. Füssens Wurzeln reichen bis in die Römerzeit zurück. Der Ort entwickelte sich an der von Norditalien nach Augsburg führenden Römerstraße Via Claudia Augusta. Ergebnisse aus Grabungen auf dem Füssener Schlossberg ließen Fundamente eines römischen Kastells aus dem fünften Jahrhundert erkennen. Vermutlich hat es aber bereits im Jahre 260 ein römisches Militärlager an dieser Stelle gegeben. Sein Name Foetibus wird als Latinisierung des germanischen fot (Fuß) verstanden. Weitere interessante Links zu Füssen www.allgaeu-cam.de/wetter/wetter_cam_bilder_allgaeu_7.html
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Stadtpläne von 13.000 deutschen Städten findest Du hier.
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