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Die
traditionelle hessische Küche ist wie alle traditionellen Küchen
jahreszeitabhängig.
Die
hessische Küche ist sehr vielschichtig, da jede Region ihre eigenen
Gerichte besitzt. So ist die nordhessische Küche der Thüringer Küche
nicht unähnlich, und in Südhessen findet sich der Einfluss der
Rheinhessischen und Fränkischen Küche wieder. In Mittelhessen sind vor
allem schwere schmackhafte Gerichte (Hausmannskost) auf dem Speiseplan.
Sehr
typisch für Hessen sind Gerichte auf Basis von Kartoffeln und Brot.
Ähnlich wie die italienische Pizza gibt es belegte Brot- und
Hefekuchenvarianten (Bloatz, Zwiebelkuchen, Speckkuchen), die beim
Brotbacken gleich mitgebacken wurden.
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Kartoffelpuffer |
Straßenverkauf bei einem „Maronibrater“ in Wien |
Kartoffelpuffer,
Erdäpfelpuffer, Reibekuchen, Reibeplätzchen oder
Kartoffelpfannkuchen (regional sind zahlreiche weitere Bezeichnungen
üblich) sind ein traditionelles Gericht der deutschen, böhmischen,
luxemburgischen und österreichischen Küche. Sie bestehen vor allem aus
Kartoffeln, die geschält und zu einem fasrigen Brei gerieben wurden, der
je nach Rezept mit anderen Zutaten (Eiern, Mehl oder Haferflocken,
Zwiebeln, Speckwürfeln, Magerquark, Buttermilch, Backpulver, Knoblauch,
Salz, Pfeffer, Muskat, Majoran, Petersilie usw.) vermengt und
portionsweise in heißem Fett zu kleinen Fladen ausgebacken wird.
Je
nach Region werden Kartoffelpuffer mit weiteren süßen oder salzigen
Zutaten gemeinsam gegessen. Weit verbreitet ist es, die Puffer mit
Apfelmus oder Zucker zu essen. Im Bergischen Land und im Rheinland
werden sie auf gebuttertes Schwarzbrot gelegt und mit Rüben- oder
Apfelkraut gegessen. In Bayern nimmt man auch Sauerkraut als Beilage, in
Teilen des Saarlandes eine Suppe aus grünen Bohnen.
In der
Gastronomie des Rheinlands ist der Freitag – als gewohnheitsmäßig
fleischloser Tag – häufig der so genannte Reibekuchentag.
Reibekuchenbuden sind dort traditioneller Bestandteil von
Weihnachtsmärkten und der Kirmes. In manchen Orten sind Kartoffelpuffer
auch Teil besonderer Kartoffelfeste (beispielsweise in Kottenheim,
Schlettau, Wülfrath und beim „Tolle-Knolle“-Kartoffelfest in
Ibbenbüren).
Als
Convenience Food sind vorgebackene bzw. -frittierte, tiefgefrorene
Kartoffelpuffer heute flächendeckend erhältlich. Eine weitere
zeitsparende Alternative ist die Zubereitung mit Fertigteig.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Kartoffelpuffer
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