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 |
|
Frisch gezapftes Kölsch |
Altbier |
Im
engeren Sinne ist Bier ein alkohol- und kohlensäurehaltiges
Getränk, das durch Gärung meist aus den Grundzutaten Wasser, Malz und
Hopfen gewonnen wird. Für ein kontrolliertes Auslösen des Gärvorganges
wird meistens Hefe, selten auch Milchsäurebakterien zugesetzt. Weitere
Zutaten sind z. B. Früchte, Kräuter oder Gewürze. Der Alkoholgehalt von
normalen Biersorten liegt in Deutschland und Österreich in der Regel
zwischen 4,5 und 6 Prozent.
Im
weiteren Sinne versteht man unter Bier jedes alkohohaltige Getränk, das
auf Basis von verzuckerter Stärke hergestellt wurde, ohne dass dabei ein
Destillationsverfahren angewandt wurde (z. B. Chicha). Die Abgrenzung zu
Wein besteht darin, dass für Weine Zucker aus pflanzlichen
(Fruchtzucker) oder tierischen Quellen (zum Beispiel Honig) vergärt
werden, während der Ausgangsstoff für die Gärung bei Bier immer Stärke
ist.
In der
Regel wird der Zucker aus der Stärke von Getreide (Gerste, Roggen, Reis,
Weizen, Mais) gewonnen, seltener wird Stärke aus Kartoffeln oder anderem
Gemüse wie Erbsen herangezogen. Der japanische Sake, obwohl oft als
„Reiswein“ bezeichnet, fällt daher ebenfalls unter die Definition
der bierartigen Getränke.
Über
den Ursprung des Wortes Bier gibt es keine gesicherten Erkenntnisse.
Vermutlich stammt es von biber (lat. „Getränk“) ab. Ein nicht
mehr gebräuchliches Wort für Bier ist das germanische Äl (vgl.
englisch Ale, dänisch øl oder schwedisch öl), wobei
es sich um das noch ungehopfte Gebräu handelte.
Geschichte

Der
Bierbreuwer
(Bierbrauer), aus Jost Ammans Ständebuch (1568)
Im Buch wird das Bild mit
folgendem Text von Hans Sachs begleitet:

(Anmerkungen: feißt
hier wohl = "dickflüssig"; monier = Art, Manier;
Brennte = Bottich;
gepicht = mit Pech abgedichtet; giert = gärt)
Die
frühesten Nachweise für Bier gibt es aus dem altmesopotamischen Raum.
Die Ägypter ließen halbfertig gebackenes Brot mit Wasser vergären und
bekamen so eine Art Bier. Bei den Römern hieß das Bier Cervisia,
nach der Göttin der Feldfrüchte, Ceres. Den Römern galt es als
barbarisches Getränk. Die Kelten kannten Bier unter dem Namen Korma.
Im
Mittelalter wurde Bier noch aus sehr vielen unterschiedlichen Zutaten
gebraut. Erst durch die Einführung des geregelten Braubetriebs durch
Klosterbrauereien wurde die Grut nach und nach durch Hopfen verdrängt.
Damals galt Bier auch als geeignetes Getränk für Kinder, da es einen
geringeren Alkoholgehalt hatte als heute und das Bier durch das Kochen
der Bierwürze weitgehend keimfrei war, was man vom Wasser nicht
behaupten konnte. Es war ferner wegen seines hohen Kaloriengehalts eine
wichtige Ergänzung der oft knappen Nahrung, da man als Bier auch
minderwertiges Getreide noch halbwegs genießen konnte. Angesichts des
hohen Bierkonsums im Mittelalter und in der frühen Neuzeit war Bier für
den städtischen Fiskus und die seit etwa 1500 entstehenden
Landessteuerbehörden von großem Interesse. Bereits im Spätmittelalter
wurden fast überall im Reich Produktions- und Verkaufssteuern auf Bier
erhoben. Dieses Bier wurde grundsätzlich mit obergäriger Hefe, dem
sogenannten „Oberzeug“, gebraut.
Nachdem Bier in Kühlhäusern, die der Wiener Brauer Adolf Ignaz Mautner
unter dem Patentnamen „Normal-Bierlagerkeller System Mautner“
entwickelte, auch bei niedrigen Temperaturen gelagert werden konnte,
setzte sich bald die untergärige Brauweise durch. Bereits 1841 wurde das
untergärige Lagerbier von Anton Dreher in Schwechat und von Adolf Ignaz
Mautner in Wien gebraut und läutete damit die Epoche der untergärigen
Biersorten ein.
Als
wichtiger Punkt in der Geschichte des Bierbrauens wird die „Erfindung“
der Pilsner Brauart angesehen. Sie ging aus der schon damals berühmten
Bayerischen Brauart hervor, die vor allem auf nur leicht
geröstetem Malz und auf der langsamen Gärung durch Lagerung in kalten
Höhlen und tiefen Kellern beruhte. Josef Groll braute somit am 5.
Oktober 1842 den ersten Sud nach Pilsner Brauart. Dieser wurde erstmals
am 11. November 1842 öffentlich ausgeschenkt und eröffnete so den
weltweiten Siegeszug dieser Bierspezialität, die als Original Pilsner
Urquell vertrieben wird.
In
Deutschland wurde untergäriges Bier bis 1993 nach dem Biersteuergesetz,
umgangssprachlich als Reinheitsgebot von 1516 bekannt, gebraut. Darin
waren Teile des ursprünglichen Reinheitsgebotes enthalten, nach dem nur
Wasser, Hopfen und Malz (und Hefe) als Zutaten erlaubt waren. Seit 1993
ist die Herstellung von Bier in Deutschland im vorläufigen Biergesetz
(BGBl. I 1993 S. 1400–1401) geregelt. Bier ist heutzutage das in
Deutschland und vielen anderen Ländern meistgetrunkene alkoholische
Getränk.
Brauprozess
Beim
Bierbrauen werden die Bierzutaten Wasser, Malz und Hopfen miteinander
vermischt und teilweise durch den Stoffwechsel von Hefe biochemisch
verändert, wobei mehrere Stufen durchlaufen werden:

Sudkessel
Nachdem aus Getreide (in der Regel Gerste) Malz hergestellt wurde, wird
dieses geschrotet. Der eigentliche Brauprozess beginnt mit dem Maischen.
Dabei wird Wasser auf etwa 60 °C erwärmt, dann das geschrotete Malz
hinzugefügt und die so entstandene Maische unter ständigem Rühren je
nach Verfahren bis auf etwa 75 °C erhitzt (rein enzymatischer Abbau der
Stärke) oder Teile der Maische gekocht (physikalische Verkleisterung der
Stärke). Bei verschiedenen Rast-Temperaturen setzen Enzyme Stärke aus
dem Malz in Malzzucker um. Mit einer Iodprobe wird anschließend
festgestellt, ob die gelöste Stärke vollständig verzuckert ist.
Daraufhin wird die Maische im Läuterbottich geläutert: Der
Malztreber und die Würze (so heißt der flüssige, vergärbare Teil
der Maische) werden voneinander getrennt. Durch Nachgüsse mit heißem
Wasser wird die Würze aus dem Treber gespült und anschließend im
Sudkessel mit Hopfen gekocht. Den folgenden Vorgang nennt der Brauer
Ausschlagen. Dabei wird der Sud aus der Würzepfanne in einen Whirlpool
oder durch einen Filter gepumpt, um das geronnene Eiweiß und andere
Schwebstoffe von der Ausschlagwürze zu trennen. Zuletzt wird die nun
Anstellwürze genannte Flüssigkeit in einem Kühler auf die optimale
Gärtemperatur abgekühlt und je nach Biersorte die passende Hefekultur
zugesetzt. Obergärige Hefesorten vergären bei Temperaturen zwischen
18 °C und 24 °C, untergärige bei 8 °C bis 14 °C. Bei der alkoholischen
Gärung setzt die Hefe den in der Würze gelösten Zucker zu Ethanol und
Kohlendioxid um, das zum Teil im fertigen Bier unter Druck als
Kohlensäure gebunden bleibt. Nach der Hauptgärung, die etwa eine Woche
dauert, muss das Jungbier noch etwa vier bis sechs Wochen nachgären und
lagern. Das gereifte Bier wird in der Regel nochmals gefiltert und
schließlich in Flaschen, Fässer oder Dosen abgefüllt.
Bierverkostung
Vom
abgefüllten Bier werden in den Brauereien regelmäßig Stichproben
entnommen und einer sensorischen Beurteilung unterzogen. Hierbei wird
zwischen
-
Geschmack (z. B. bitter, salzig, süß,
säuerlich, vollmundig, herb, mild),
-
Geruch (z. B. aromatisch fruchtig,
wohlriechend blumig, harzig/nussig, getreideartig, karamellartig,
seifig, schweflig, modrig),
-
Aussehen (z. B. klar, blank, opal,
trüb) und
-
Farbe
unterschieden. Ziel ist es – wie auch bei den während des gesamten
Brauprozesses überwachten chemisch-technischen Parametern – für die
einzelnen Produkte eine möglichst gleichbleibende Qualität zu
gewährleisten und Fehler rechtzeitig zu erkennen. Treten Abweichungen
von den von Brauerei zu Brauerei verschiedenen Qualitätsnormen ab, wird
versucht, z. B. durch Verschnitt mit anderen Produktionschargen die
gewünschten Eigenschaften zu erreichen.
Sensorische Prüfungen werden auch bei Vergleichen zwischen verschiedenen
Biersorten bzw. -marken durchgeführt. Hierbei wird zusätzlich oft auf
die sorten- und regionalspezifische Reintönigkeit geachtet, wobei
häufig eine Einteilung in Antrunk, Mittelteil und
Abgang verwendet wird.
Einer
der international bekanntesten Bierverkoster war der Brite Michael
Jackson.
Vergleichbar der Weinprobe gibt es auch die Bierprobe fürs breitere
Publikum.
Einteilung der Biere
Biere
werden nach unterschiedlichen Kriterien klassifiziert.
Gesetzgeberische Einteilung nach Stammwürzegehalt
Aufgrund steuer- und lebensmittelrechtlicher Erwägungen gliedert der
Gesetzgeber die Biere in unterschiedliche Gruppen auf. In der Regel wird
dabei entweder der Alkoholgehalt oder der Stammwürzegehalt zur
Beurteilung herangezogen.
Der
Stammwürzegehalt gibt an, wie viel vergärbarer Extrakt in der Würze
enthalten ist. Bestimmt wird die Stammwürze am Ende des Kochprozesses in
der Würzepfanne, unmittelbar vor dem Ausschlagen mittels einer
Extraktspindel. Dieser Wert wird in Gewicht oder Gewichtsprozent
angegeben. Das heißt, dass ein Bier mit 12 Prozent Stammwürze 120 Gramm
Extrakt in 1000 Gramm Flüssigkeit enthält. Als Faustregel kann man
sagen, dass die Stammwürzeangabe durch drei geteilt den Alkoholgehalt
ergibt, da der Extrakt bei der Gärung etwa in gleichen Teilen zu
Kohlenstoffdioxid, Alkohol und unvergärbaren Stoffen abgebaut wird.
Biergattungen
Deutschland
Siehe bei Deutsches Bier
Biergattungen
sind die in Deutschland verwendete gültige steuerrechtliche
Untergliederung, die nur am Stammwürzegehalt festgemacht wird.
-
Einfachbiere – mit einer
Stammwürze von 1,5 % bis 6,9 %,
-
Schankbiere – mit einer
Stammwürze von 7,0 % bis 10,9 %,
-
Vollbiere – mit einer
Stammwürze von 11,0 % bis 15,9 %,
-
Starkbiere – ab einer
Stammwürze von mindestens 16,0 %,
-
Biermischgetränke – Bier mit
Zusätzen von Erfrischungsgetränken oder Fruchtsäften sowie
exotischen Beigaben wie Tequilaaroma oder Energiegetränken und
-
Lückenbiere – alle Biere, die
zwischen den alten, vor 1993 gültigen Einteilungen liegen (0,0 bis
2,5 %; 5,0 bis 7,0 %; 8,0 bis 11,0 %; 14,0 bis 16,0 %), durften
früher nicht gebraut werden. Erst durch die neue
Biersteuerregelung, bei der direkt die Stammwürze maßgeblich
ist, sind auch diese zugelassen.
Österreich
In
Österreich gelten folgende Klassifizierungen:
-
Abzugsbier mit 9,0 bis 10,0 %
Stammwürze,
-
Schankbier mit 10,0 bis 12,0 %
Stammwürze,
-
Vollbier mit 12,0 bis 15,0 %
Stammwürze, das meistgetrunkene Bier Österreichs (wie z. B. Pils,
Lager- oder Märzenbier),
-
Spezialbier mit mindestens
13,0 % Stammwürze sowie
-
Starkbier mit mind. 16,0 %
Stammwürze, meist mehr. Dieses Bier hat einen entsprechend hohen
Alkoholgehalt (wie z. B. Bock-, Oster-, Pfingst-, Weihnachtsbiere,
Porter).
Schweiz
In der
Schweiz lauten die Sachbezeichnungen für Bier:
-
Lagerbier – bei 10,0 bis
12,0 % Stammwürze,
-
Spezialbier – bei 11,5 bis
14,0 % Stammwürze,
-
Starkbier – bei mindestens
14,0 % Stammwürze,
-
Leichtbier – bei einem
Alkoholgehalt bis 3,0 Volumenprozent und
-
kohlenhydratarmes Bier – bei
einem Stammwürzegehalt von 8,0 bis 9,0 %, einem Alkoholgehalt von
höchstens 4,5 % und einem Kohlenhydratgehalt von höchstens 7,5 g pro
Liter.
Bierarten nach Sorte der verwendeten Hefe
Folgende Bierarten unterscheiden sich nach der Sorte der verwendeten
Hefe:
Obergärige Biere

Weißbier, gebraut aus Weizen
Die
Bezeichnung obergäriges Bier beruht darauf, dass bei obergärigen Bieren
die Hefe (Saccharomyces cerevisiae) während der Gärung in
klassischen Brauverfahren an die Oberfläche stieg. In modernen
Brauverfahren sinkt sie nach Ende der Gärung, wie untergärige Hefe, zu
Boden. Die für die Obergärung erforderlichen höheren Gärtemperaturen (15
bis 22 °C) führen zu einer vermehrten Bildung von Estern und höheren
Alkoholen durch die Hefe. Diese verleihen den Bieren oft ein fruchtiges
Aroma. Obergärige Biere wurden früher oft ohne Lagerung direkt im
Anschluss an die Hauptgärung vermarktet. Sie waren ungespundet und
generell nur kurz haltbar. Heutzutage wird eine Lagerung ähnlich wie bei
den untergärigen Bieren durchgeführt. Zu den obergärigen Bieren gehören
z. B.:
-
Ale,
-
Altbier,
-
Berliner Weiße,
-
Gose,
-
Haferbier,
-
Kölsch bzw. Wieß,
-
Porter,
-
Roggenbier,
-
Steinbier,
-
Stout,
-
Dinkelbier,
-
Weizenbier, auch bekannt als
Weißbier oder Hefeweizen, und
-
Emmerbier.
Untergärige Biere

Isländisches Lagerbier
Bei
untergärigen Bieren sinkt die Hefe (S. carlsbergensis) nach dem
Gärungsprozess auf den Boden des Gärtanks. Es sind gewissermaßen
„ausgebaute“ Biere, die eine gewisse Reifezeit benötigen, aber auch
länger haltbar sind als die obergärigen. Diese Herstellung benötigt
Kühlung mit Temperaturen von unter 10 °C, ist also ganzjährig erst seit
der Erfindung der Kältemaschine möglich. Deswegen konnte beispielsweise
das Märzen früher nur bis März gebraut werden, woher es seinen Namen
hat. Zu den untergärigen Bieren gehören z. B.:
-
Bock,
-
Doppelbock,
-
Dunkles,
-
Exportbier,
-
Helles,
-
Lager, manchmal auch Wiener Bier genannt),
-
Märzen,
-
die
meisten Festbiere, wie z. B. das Oktoberfest-Bier,
-
Nährbier
-
Pils,
-
Schwarzbier,
-
Schwarzviertler,
-
Urtyp,
-
Zoiglbier und
-
Zwickelbier (auch bekannt als Kellerbier).
Spontangärige Biere
Bei
spontangärigen Bieren wird keine Hefe zugesetzt. Stattdessen wartet man,
bis frei in der Luft fliegende Hefesporen in den offenen Gärbottich
gelangen und die Gärung anregen. Es ist die älteste Art, die Würze zur
Gärung zu bringen, und stammt aus der Zeit, als der Hefepilz den
Menschen noch unbekannt war. Zu den spontangärigen Bieren gehören z. B.:
-
Gueuze,
-
Jopenbier,
-
Kriek
sowie
-
Lambic.
Besonderheiten
-
Eine Besonderheit stellt das
Rauchbier dar, das sowohl unter- als auch obergärig gebraut
werden kann. Es wird unter Zugabe von geräuchertem Malz hergestellt,
wodurch es seinen rauchigen Geschmack erhält.
-
Eine weitere Besonderheit ist
Weißbierpils. Dabei handelt es sich um eine Biersorte, für deren
Herstellung sowohl ober- als auch untergärige Hefe eingesetzt wird:
Für den Weißbierbestandteil kommt obergärige und für den
Pilsbestandteil untergärige Hefe zum Einsatz. Beide Bestandteile
werden zunächst separat hergestellt, Endvergärung und Reifung finden
dann gemeinsam statt. Weißbierpils vereint den malzigen, prickelnden
und fruchtigen Geschmack von Weißbier mit den erfrischenden
Eigenschaften von Pils.
-
Weitgehend unbekannt ist das
Hausbräu, das als Jungbier beim Bierfassen von den Hausbrauern
in eigenen Fässern in der Brauerei abgeholt und zu Hause
fertiggereift wird.
Alkoholfreie Biere
Sogenanntes alkoholfreies Bier enthält meist noch eine geringe Menge
Restalkohol. Dieser liegt je nach Herstellungsverfahren zwischen 0,02 %
und 0,5 %. Zum Vergleich: Die meisten Fruchtsäfte enthalten von Natur
aus durch Gärprozesse vergleichbare Alkoholmengen. Erst seit 2006 gibt
es erste Biere mit 0,0 %.
Ein
veraltetes Herstellungsverfahren für alkoholfreies Bier ist das
Abbrechen des Gärprozesses, bevor sich ein nennenswerter Anteil Alkohol
bilden kann, wie man es auch beim Malzbier macht. Das modernere
Verfahren ist das Dialyseverfahren, wobei einem normalen Bier durch
Osmose über eine Membran der Alkohol entzogen wird. Optimal ist eine
Kombination von Osmose und Dünnfilmdestillation, bei der aus dem Permeat
durch die Abdestillation von Ethanol wieder eine hypertonische Lösung
wird. Zurzeit hat alkoholfreies Bier einen Marktanteil von etwa 3 %.
Trockene Alkoholiker sollten alkoholfreies Bier nicht trinken, da der
Geschmack einen Rückfall auslösen kann.
Biermischgetränke
Bier
wird auch mit anderen Getränken gemixt, meist mit Erfrischungsgetränken
oder Fruchtsäften. In der Regel bestehen sie zu wenigstens 50 % aus
Bier.
Bierkonsum und Brauwirtschaft
Europa
Am 16.
Januar 2006 veröffentlichte der Verband der europäischen Brauereien „The
Brewers of Europe“ folgende im „Bier-Report“ der Tageszeitung „Die Welt“
abgedruckte Statistik über den europäischen Pro-Kopf-Verbrauch in
Litern:
|
1. |
Tschechien |
160,0 |
|
2. |
Deutschland |
115,8 |
|
3. |
Österreich |
108,6 |
|
4. |
Irland |
108,0 |
|
5. |
Großbritannien |
100,8 |
|
6. |
Belgien |
093,0 |
|
7. |
Finnland |
084,0 |
|
8. |
Niederlande |
077,9 |
|
9. |
Polen |
075,0 |
|
10. |
Portugal |
061,7 |
|
11. |
Schweiz |
057,3 |
|
12. |
Norwegen |
055,0 |
|
13. |
Schweden |
051,5 |
|
14. |
Frankreich |
033,4 |
|
15. |
Dänemark |
030,1 |
„The
Brewers of Europe“ schätzen den Umsatz der 2800 europäischen Brauereien
auf 39 Milliarden Euro. Unter diesen Brauereien waren 1247 deutsche,
wovon fast 1000 einen Bierausstoß unter 50 000 Hektoliter im Jahr haben.
Es folgt Österreich mit ca. 140 Brauereien (davon ca. 60 seit 1980
entstandene Hausbrauereien), Belgien mit 115 Brauereien und Polen mit 65
Brauereien. Insgesamt werden in Europa ca. 400 Millionen Hektoliter
erzeugt, womit die Produktion vor China mit 250 Millionen Hektolitern
und den USA mit 230 Millionen Hektolitern die größte der Welt ist.
Deutsches Bier

Ein
Altbier im Düsseldorfer Altbierglas
In
Deutschland gibt es eine große Anzahl von Biersorten, die zum Teil nur
regional, zum Teil aber auch deutschlandweit verbreitet sind.
In
Deutschland wurde erstmals 736 im bayrischen Geisenfeld von einem
besonderen Gerstensaft berichtet.
Im
Jahr 766 wurde in der ersten Bierurkunde der Welt eine Lieferung von
Bier in das Kloster St. Gallen von Geisingen an der Donau beglaubigt.
Klöster spielten bei der Bierherstellung im Mittelalter eine große
Rolle. Viele heute bekannte Biermarken sind nach Ordensgemeinschaften
benannt, wie zum Beispiel Paulaner oder Franziskaner. Zunächst wurde
Bier nur im süddeutschen Raum hergestellt, war später aber so beliebt,
dass es in ganz Deutschland hergestellt wurde.
1516
wurde vom bayerischen Herzog Wilhelm IV. das Reinheitsgebot in
Ingolstadt erlassen, das seit 1919 für ganz Deutschland gilt. Es besagt,
dass zur Herstellung von Bier nur Gerstenmalz, Hopfen und Wasser
verwendet werden dürfen.
1888
kommt es in München zu Unruhen und Ausschreitungen, weil der Bierpreis
geringfügig erhöht wurde. Dabei wurde in Wirtshäusern von den Gästen
randaliert, die weder Tische noch Stühle heil ließen. Dieses Ereignis
wird Salvatorschlacht genannt.
Biersorten und Verbreitung in Deutschland
-
Pils (auch Pilsener), benannt
nach der Stadt Pilsen in Böhmen ist ein untergärig gebrautes Bier.
Es schmeckt mehr oder weniger bitter und besitzt einen Alkoholgehalt
von 4 bis 4,9 %. Es wird bundesweit ausgeschenkt.
-
Weizenbier (auch Weißbier) ist
ein obergäriges Bier mit einem Alkoholgehalt von 5 bis 5,6 %. Es hat
einen fruchtig würzigen Geschmack und ist überwiegend in
Süddeutschland verbreitet, wird Richtung Norden aber auch immer
beliebter.
-
Altbier hat seinen Namen
nicht, weil sein Brauverfahren schon sehr alt ist, sondern weil sich
bei der Gärung die Hefe oben (lat. altus) absetzt. Es wird somit
obergärig gebraut und schmeckt nach Hopfen. Wie das Pils besitzt das
Altbier einen Alkoholgehalt von 4,8 % und ist in Düsseldorf
und Umgebung beheimatet.
-
Kölsch darf sich ein Bier nur
nennen, wenn es in Köln gebraut wird. Es wird obergärig gebraut,
schmeckt leicht bitter und nach Hopfen. Es besitzt ebenfalls 4,8 %
und wird in Köln und Umgebung ausgeschenkt.
-
Schwarzbier hat seinen Namen
nach seiner Farbe erhalten. Heutzutage kann man es aber auch in
einer hellen Variante herstellen. Es wird untergärig gebraut,
schmeckt vollmundig und hat einen Alkoholgehalt von 4,8 bis 5 %. Es
wird überwiegend in Mitteldeutschland hergestellt.
-
Berliner Weiße macht durch
seine spezielle Brauart das Bier leicht säuerlich. Der Alkoholgehalt
ist mit 2,8 % für ein Bier sehr niedrig. Es wird obergärig gebraut.
Dem Namen nach wird es in und um Berlin ausgeschenkt.
-
Stark-und Spezialbiere sind oft nur
regional verbreitet. Zu ihnen zählen unter anderem Bock, Doppelbock,
Weizenbock, Eisbock, Rauchbier und Roggenbier.
-
Helles ist ein untergäriges,
gelbes Bier. Es wird vor allem in Bayern gebraut. Eine
Besonderheit stellt das Festbier dar, es hat mehr Stammwürze
und einen höheren Alkoholgehalt. Bekannt ist vor allem das auf dem
Münchener Oktoberfest ausgeschenkte Wiesnbier.
-
Zoigl und Hausbräu im
Kommunbrauhaus hergestellte oder beim Bierfassen abgezweigte
Biersorte in Nordbayern
-
Lager

Bier
im Supermarkt
Im
ersten Halbjahr 2004 wurden in Deutschland 51,8 Millionen Hektoliter
Bier abgesetzt, das waren 0,3 Millionen Hektoliter mehr als im gleichen
Vorjahreszeitraum. Nicht enthalten sind der Absatz von alkoholfreien
Bieren und Malzbier sowie das aus Nicht-EU-Ländern eingeführte Bier.
Biermischgetränke waren im ersten Halbjahr 2004 mit 1,3 Millionen
Hektoliter am Bierabsatz beteiligt. 87 Prozent des Bierabsatzes im
ersten Halbjahr 2004 waren für den deutschen Inlandsverbrauch bestimmt
und wurden versteuert. Der steuerfreie Absatz betrug 6,7 Millionen
Hektoliter Bier: 5,1 Millionen Hektoliter davon gingen in die EU-Länder,
1,5 Mio. Hektoliter in Drittländer und 103 627 Hektoliter als Haustrunk
an die Beschäftigten der Brauereien.
Nach
einer Untersuchung der Wirtschaftsberatungsgesellschaft KPMG im Mai 2005
erwarten die deutschen Brauereien bis 2009 ein Absatzminus von etwa fünf
Prozent. Besonders betroffen ist das Bier nach Pilsener Brauart.
Zuwächse werden nur bei Mixgetränken wie Bier-Cola oder Radler erwartet.
Während ein Bundesbürger 1999 noch 127,5 Liter Bier trank, waren es 2004
nur noch 115,5 Liter (2007 sogar nur 112,5). Besonders in Bayern liegt
der Durchschnitt mit 155,4 Litern weit höher. In den Weingebieten der
Pfalz wird hingegen ein sehr niedriger Durchschnittswert verzeichnet:
69,1 Liter pro Kopf. Immerhin 14,1 % der deutschen Männer geben an,
täglich Bier zu trinken. Bei den Frauen sind es mit 1,7 % deutlich
weniger. Nach Angaben des Statischen Bundesamtes ist der Konsum von
alkoholhaltigem Bier in Deutschland seit 1992 jährlich immer weiter
zurückgegangen, von 115 Mio. hl auf ca. 88 Mio. hl im Jahre 2007, etwa
ein Viertel weniger. Touristenstraßen wie die Aischgründer Bierstraße
und die Bayerische Bierstraße erschließen die touristische Vermarktung
von Bier und Brauwirtschaft.
Biermaße
In
unterschiedlichen Gegenden Deutschlands, Österreichs und der übrigen
Welt haben sich regionale Bezeichnungen für verschiedene Größen von
Biergläsern, Bierflaschen, Bierfässern und Bierdosen etabliert, die
ihren Ursprung zum Teil in alten Maßeinheiten haben.
Gesundheit und Risiken
Als
alkoholhaltiges Getränk kann Bier eine starke psychische sowie in noch
größerem Ausmaß eine körperliche Abhängigkeit hervorrufen – also süchtig
machen – bzw. zur Alkoholkrankheit führen. Da in bestimmten Regionen der
Konsum von Bier und Wein auch in größeren Mengen gesellschaftlich
anerkannt ist und so nicht als auffälliges Verhalten gilt, kann das
Suchtverhalten von den Betroffenen und ihrem Umfeld eventuell später
erkannt werden als bei anderen Substanzen.
Praktisch alle gängigen Biere enthalten aufgrund der verwendeten
Getreidesorten das sogenannte Klebereiweiß Gluten und sind damit nicht
zum Konsum durch Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie)
geeignet. Durch die Auswahl von Getreidesorten, die kein Gluten
enthalten, ist jedoch die Herstellung von glutenfreiem Bier möglich.
Verwendet werden dafür beispielsweise Mais, Reis, Hirse, Buchweizen oder
Sorghum. Entsprechende Biere sind von kleinen und zum Teil
spezialisierten Brauereien erhältlich.
Alkohol
Die
Ergebnisse einiger internationaler wissenschaftlicher Studien zum Thema
Bier, wonach maßvoller Biergenuss gesundheitsfördernd sei, werden häufig
in den Medien erwähnt. Diese Ergebnisse sind allerdings umstritten.
Regelmäßiger Alkoholkonsum steigert das Risiko, an Krebs zu erkranken;
bereits geringe Mengen Alkohol, täglich zugeführt, verschlechtern die
Gedächtnisleistung.
Als
oberste Grenze eines noch maßvollen Alkoholgenusses galt lange Zeit der
Wert von 80 g pro Tag. In den letzten Jahren legte man das Körpergewicht
zugrunde und sah einen Verzehr von 1 g Alkohol pro kg Körpergewicht pro
Tag als oberste Grenze für einen gesunden und erwachsenen Menschen an.
Allerdings schwankt auch dieser Wert individuell beträchtlich, er ist
zum Beispiel noch abhängig von Geschlecht aber auch von der persönlichen
Konstitution. Neuerdings wird für Männer ein täglicher Verzehr von 30 ml
entsprechend 25 g Alkohol als sichere obere Grenze angesehen. Diese
Alkoholmenge ist in etwa 0,7 Liter Vollbier beziehungsweise in einem
Liter Leichtbier enthalten. Frauen sollten sich mit 20 % weniger
begnügen.
Nach
neuesten Studien (Lancet, 2005, Bd. 366, S. 1911) soll die
schädliche Wirkung von Alkohol immer den manchmal partiellen Nutzen
geringen Alkoholkonsums überwiegen, es gäbe also keine „sichere“ obere
Grenze.
Herz und Kreislauf
Lange
Zeit wurde vermutet, dass die positive Wirkung, die Wein und Bier auf
die Blutgefäße haben, auf den Alkohol zurückzuführen ist. Eine Studie
des Universitätsklinikums Ulm weist nun darauf hin, dass alkoholfreies
Bier und Rotwein eine genauso günstige Wirkung im Zusammenhang mit
Arteriosklerose haben wie die alkoholhaltige Variante.
Gewichtszunahme
Zwischenzeitlich wurde in Studien belegt, dass das Körpergewicht durch
mäßigen Biergenuss theoretisch vermindert werden kann. Voraussetzung
dafür ist jedoch, dass man nicht mehr als gewöhnlich isst. Darüber
hinaus wurden auch günstige Wirkungen auf den Fett- und
Zuckerstoffwechsel, die Blutgerinnung und die Blutdruckregulation
festgestellt. So nehmen zum Beispiel die arteriosklerosefördernden
Cholesterinanteile (LDL) im Blut ab, während die schützend wirkenden
Cholesterinanteile (HDL) zunehmen.
In der
Praxis führt der regelmäßige Konsum von Bier dennoch häufig zur
Gewichtszunahme, dem Bierbauch, da Bier im Vergleich zu anderen
alkoholischen Getränken das Hungergefühl besonders intensiv verstärkt.
Nicht umsonst wird in vielen Ländern Bier traditionell zusammen mit
stärkehaltigen, kalorienreichen Snacks (in Japan mit Eda-Bohnen)
konsumiert. Außerdem enthält Bier in Spuren Einfachzucker (Monosaccharide),
die zur Entstehung von Übergewicht beitragen können. Zirka 93 % der
leicht verdaulichen Kohlenhydrate sind Dextrine > 10 G, Oligosaccharide
und Pentosen; der Rest Maltose und Maltotriose.
Nicht
nur im Deutschen wird ein dicker Bauch auch sprachlich in Beziehung zum
Bier gesetzt: Auf Japanisch heißt ein dicker Bauch Biiruppara,
auf Schwedisch ölmage. Beides heißt übersetzt „Bierbauch“. In
Frankreich spricht man vom ventre Kro, dem „Kronenbourg-Bauch“,
in Anspielung an den Kosenamen der größten französischen Bierbrauerei.
In der österreichischen Mundart existiert der Begriff „Gössermuskel“,
nach der steirischen Gösser-Brauerei. In Köln wird der Bierbauch nach
dem gleichnamigen 10-l-Kölsch-Fass auch Pittermännchen genannt. Andere
Bezeichnungen sind auch Veltinsmuskel, Hopfengeschwür,
Pilsgeschwür, Hefespoiler, Paulaner-Muskel,
Brauerei-Tumor oder regional Holstengeschwür.
An
Nährwerten verschiedener Biersorten pro 100 ml ergeben sich:
|
Sorte |
kJ |
kcal |
|
Bier |
200 |
48 |
|
Bier
(alkoholfrei) |
100 |
24 |
|
Kölsch |
172 |
41 |
|
Diät-Vollbier |
147 |
35 |
|
Altbier |
188 |
45 |
|
Exportbier |
200 |
48 |
|
Bockbier |
272 |
65 |
|
Doppelbockbier |
293 |
70 |
B-Vitamine und Mineralstoffe
Alkohol verbraucht beim Abbau im Körper viele Vitamine und
Mineralstoffe, daher ist es stark umstritten, ob Bier zur Vitaminzufuhr
und zum Ausgleich des Mineralstoffhaushalts beitragen kann.
Alkoholfreies Bier ist ein isotonisches Getränk und könnte theoretisch
auch von Sportlern als Energy-Drink verwendet werden. In der Tat gibt es
einige Sportler, die während ihrer Trainingseinheiten alkoholfreies Bier
trinken. Ob es jedoch genauso wirksam ist wie speziell für Sportler
hergestellte Getränke, ist umstritten.
In
einer Arbeit der TU München wurde festgestellt, dass sich die Ansammlung
von Mineralien und Spurenelementen im Bier günstig auf Nerven und
Muskelkraft, auf den Elektrolythaushalt, auf die Aktivierung von Enzymen
und die Hormonsteuerung auswirkt. Ferner helfen Eisen und Kupfer bei der
Blutbildung. Phosphor fördert den Stoffwechsel und Magnesium stärkt den
Herzmuskel. Zink wird zur Insulinbildung benötigt, Fluor schützt die
Zähne vor Karies und Mangan macht das Vitamin B für den menschlichen
Organismus erst verwertbar.
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Ein Liter
Vollbier enthält in etwa |
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Substanzen |
Art |
Gewicht |
Benötigter
Tagesbedarf |
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Grundsubstanzen |
Kohlenhydrate |
30–40 g |
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Eiweiß |
3–5 g |
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Alkohol |
35–43 g |
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Kohlensäure |
4–5 g |
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Wasser |
840–900 g |
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Vitamine |
B1
(Thiamin) |
0,03–0,04 mg |
1,0–1,4 mg |
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B2
(Riboflavin) |
0,3–0,4 mg |
1,2–1,6 mg |
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B6
(Pyridoxin) |
0,4–0,9 mg |
1,2–1,9 mg |
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H (Biotin) |
0,005 mg |
0,0–0,06 mg
oder 0,15 mg |
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Nikotinsäure
(Niacin) |
6–9 mg |
13–18 mg |
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Folsäure |
0,04–0,8 mg |
0,4–0,6 oder
0,2 mg |
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Pantothensäure |
0,9–1,5 mg |
6 mg |
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Elemente |
Kalium |
420–570 mg |
2000 mg |
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Phosphor |
0,12–0,32 g |
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Schwefel |
0,1–0,2 g |
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Magnesium |
80–100 mg |
300–400 mg |
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Kalzium |
40–100 mg |
1000–1200 mg
oder 800 mg |
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Silicium |
0,01–0,04 g |
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Stärkste Biere
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Als stärkstes Bier der Welt mit einem
Alkoholgehalt von 28 Prozent wird häufig das in New Brighton (USA)
gebraute Barley Johns Rosies Ale bezeichnet. Der hohe Alkoholgehalt
wird unter anderem durch drei aufeinanderfolgende Zugaben von
Kandierzucker und Champagner-Hefe erzielt.
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Das laut Guinness-Buch der Rekorde
(seit 1994) stärkste Bier der Welt (nach Stammwürze) ist das „Vetter
33“ aus Vetter’s Alt Heidelberger Brauhaus. Silvester 1987 kredenzte
Braumeister Rudolf J. Kasper zum ersten Mal den sehr gehaltvollen
Trunk, als er eine Wette mit Herrn Vetter und dem Vetter-Team
abschloss, indem er beweisen wollte, dass er das stärkste Bier der
Welt brauen kann. Mit seinem „Vetter 33“ bot er ein Starkbier als
Hausmarke mit einer Stammwürze, die zwischen 33,19 Gewichts- und
37,91 Volumenprozent lag.
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Eines der stärksten Biere Europas ist
das Samichlaus-Bier (Santa-Claus-Bier). Es wird in der Brauerei
„Schloss Eggenberg“ in Österreich gebraut und hat einen
Alkoholgehalt von 14 Prozent und eine Stammwürze von 32 Prozent. Die
Brauerei „Schloss Eggenberg“ übernahm Name und Rezept von der (durch
die Feldschlösschen Getränke AG aufgekauften und geschlossenen)
Brauerei Hürlimann in Zürich.
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Als das stärkste Bier Deutschlands
wird häufig der „Donnerbock“ bezeichnet. Es hat einen Alkoholgehalt
von 13 Prozent (Stammwürze: 25 Prozent) und löste damit das aus
Kulmbach stammende EKU 28 („Kulmbacher Kulminator“) ab. Letzteres
galt für viele Jahre als das stärkste Bier der Welt.
Sonstiges
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http://de.wikipedia.org/wiki/Bier und
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Bier
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